pinbooks – Geotagging für Bücher
via pinbooks.de
Gerade im Netz entdeckt:
Pinbooks, eine neue „Buch-Suchmaschine“ + Büchercommunity, die über Geotagging funktioniert:
Handlungsort, Genre und Handlungszeit sind hier die Suchparameter für Bücher, die auf Google Maps verortet sind. So lassen sich einfach Krimis, Romane, Biographien und andere Bücher mit einem Bezug zu einer beliebigen Stadt finden – als persönliches Geschenk für Freund oder Freundin, zum Umzug oder für den nächsten Urlaubsort.
Wie funktioniert Pinbooks?
Jedes Mitglied der Pinbooks-Community kann Bücher auf Google Maps markieren („pinnen”).
So können Nutzer aus virtuellem, literarischem Niemandsland einen gemeinsamen Online-Literaturatlas zur Stadt, Region und Nation bauen.
Die Pinnbooks-Community?
In der pinbooks-Community treffen sich Gleichgesinnte, die ebenfalls gerne lesen, sich durch neue Tipps inspirieren lassen oder sich zu anderen pinbooks austauschen möchten.
Wer steckt dahinter – und wie kommt man auf eine solche Idee?
Das Buch zur Idee von pinbooks spielt im Haus des Gründers Klemens Gaida. Das brachte ihn auf Pinbooks-die Idee.
Es ist das Buch „Ich war ein Roboter” von Wolfgang Flür. Der Ex-Drummer von Kraftwerk berichtet darin aus dem Innenleben der weltbekannten Düsseldorfer Musikgruppe.
Durch das Geotagging der Bücher auf Google Maps und die Georeferenzierung der Handlungsorte zu Städten, Metropolen und Landschaften erhalten Bücher eine neue besondere Note im Geokontext des Lesers. Bücher zur eigenen Stadt oder zum Urlaubsort sind besonders spannende und persönliche Bücher, auch sehr gut geeignet als Buchgeschenk. Das persönliche Buch mit Geotag auf Google Maps kann ein historischer Roman, ein Stadtroman, ein Regionalkrimi (z.B. ein Eifelkrimi) oder ein Stadtkrimi (z.B. ein Berlin Krimi) sein.
Na, dann werde ich mal ein paar Bücher pinnen… mal sehen, ob das Buch aus meinem Kiez – Boxhagener Platz von Torsten Schulz – schon dabei ist…
Update: Mitglied geworden +Boxhagener Platz gepinnt, gab es noch nicht…
Funktioniert alles reibungslos, Bücher-pinnen leicht gemacht!
Wer mehr über Pinbooks erfahren möchte:
liest das Interview mit Gründer Klemens Gaida auf buchreport.
Kannte ich noch nicht. Wieder ein Beweis mehr, dass geodatenbasierte Dienste sich im Wachstum befinden 😉
Toll! Wieder ein Ansatzpunkt für das Micro Volunteering … Was ich meine Blogsphäre liebe — da fliegen mir die Ideen nur so um die Ohren 😀
@hannes: ja, das finde ich auch praktisch – die infos muss man nicht mehr suchen, die werden einem zugespült. und nun muss man nicht mal mehr selbst ideen haben, die gibt es auch im abo 😉
microvolonteering: du meinst damit, dass die bücherfreaks freiwillig die arbeit übernehmen, gemeinsam so ein portal aufbauen? also jeder bücherfreak ein bisschen was dazu beisteuert?
Ja, so könnte das aussehen. Die Sache ist aber natürlich auch noch auf andere Bereiche übertragbar. Stell dir doch mal vor, eine Oper oder ein Theater möchte inhaltliche Informationen rund um ihre Aufführungen bereitstellen. Um jüngeres Publikum anzusprechen sollten sie das medial aufarbeiten — bspw. mit Karten von den Orten, an denen dir Dramen spielen. Würde man jetzt Theaterstücke inhaltlich skalieren und verfügbare (Mobil-)Web-Technik zur darstellung nutzen, könnten alle mitmachen und — das wäre eine denkbare Anwendungsmöglichkeit — brandaktuelles Schulmaterial online erstellen.
[…] auch kürzlich beim Lesen eines Beitrags von Karin Janner auf ihrem Kulturmarketing Blog. Karin berichtete über eine Buchsuchmaschine, die, mit einer […]
[…] auch kürzlich beim Lesen eines Beitrags von Karin Janner auf ihrem Kulturmarketing Blog. Karin berichtete über eine Buchsuchmaschine, die, mit einer […]
[…] geworden? – Wie pinbooks funktioniert beschreibt Karin Janner in ihrem Blog Kulturmarketing. Lesen Sie doch einmal rein und „pinnen“ Sie anschließend ihr Lieblingsbuch. Viel Spaß […]